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Das Material unserer Paneele

Recycelter PET-Filz: warum dieses Material und kein anderes.

Hinter jedem ACOUSTELIO-Paneel steckt ein einziges Kernmaterial: der PET-Filz, teils aus recycelten Kunststoffflaschen. Leicht, ohne reizende Fasern, brandklassifiziert und bedruckbar, ohne seine Absorptionsfähigkeit zu verlieren, hat er gute Gründe, sich in der Raumakustik durchgesetzt zu haben. Wir erklären Ihnen, was dieser Filz ist, warum er den Schall absorbiert, was er gegenüber Mineralwolle und Melaminschaum wert ist und was am Ende seines Lebens aus ihm wird. Ehrlicher Vergleich, ohne seine Grenzen zu verschweigen.

Recyceltes PETEin Anteil aus Flaschen
Ohne reizende FasernMontage mit bloßen Händen
BrandklassifiziertEN 13501-1 B-s1,d0
BedruckbarOhne Verlust der Absorption
Fasern des recycelten PET-Akustikfilzes in Makroaufnahme: die poröse Struktur, die den Schall absorbiert

Das Material

PET, von der Flasche zum Paneel.

PET ist die Abkürzung für Polyethylenterephthalat. Es ist einer der weltweit verbreitetsten Kunststoffe, der von Wasser- und Limonadenflaschen. Seine große Qualität für unseren Einsatz: Es lässt sich leicht zu Fasern spinnen. Man geht also von PET aus, dessen Anteil aus recycelten Flaschen stammt, verarbeitet es zu Fasern und fügt diese Fasern dann zu einem dichten Filz zusammen.

Das Zusammenfügen erfolgt durch ein thermisches Verfahren. Die Wärme verschweißt die Fasern miteinander, ohne zugesetzten Klebstoff oder chemisches Bindemittel. Das entstehende Paneel hält von selbst, behält seine Form, lässt sich sauber zuschneiden und bröselt nicht. Beim Anfassen nichts von einem harten Kunststoff: Es ist ein matter Filz, nahe einem dicken Textil, angenehm fürs Auge wie für die Hand.

Diese recycelte Herkunft ist kein Fassadenargument. Flaschen ein zweites Leben zu geben heißt, Material aus dem Abfallkreislauf umzuleiten, um daraus ein langlebiges Ausstattungsprodukt zu machen. Und da PET ein Thermoplast bleibt, kann sich der Kreis am Ende des Lebens schließen, dazu weiter unten mehr.

Der Mechanismus

Warum ein poröser Filz den Lärm absorbiert.

Ein Akustikpaneel hält den Schall nicht auf wie eine Wand. Es absorbiert ihn, das ist etwas anderes. Der PET-Filz gehört zur Familie der porösen Absorber, und sein Prinzip ist einfach zu verstehen. Wenn eine Schallwelle auf das Paneel trifft, prallt sie nicht ab: Sie dringt in das Fasernetz ein.

Im Inneren versetzt die Welle die Luft zwischen den Fasern in Bewegung. Diese Bewegung erzeugt eine Reibung, und diese Reibung wandelt einen Teil der Schallenergie in eine winzige Wärme um. Der Schall verliert so bei jedem Durchgang an Kraft, bis er erlischt, statt in den Raum zurückzukehren und den Nachhall zu nähren. Das ist die ganze Magie eines Materials, das zugleich dicht genug ist, um die Luft zu bremsen, und offen genug, um sie eintreten zu lassen.

Der PET-Filz ist darauf ausgelegt, im Mittel- und Hochton gut zu arbeiten, etwa zwischen 250 und 4000 Hz. Das ist genau das Band der menschlichen Stimme, also des Lärms, der im Büro oder Restaurant wirklich stört. Um bei der Messung dieser Leistung tiefer einzusteigen, siehe unsere Seite Absorptionskoeffizient NRC.

Die Vorzüge

Was der PET-Filz gut macht.

Vier konkrete Gründe, die ihn zum Referenzmaterial für sichtbare Paneele an genutzten Orten machen.

Leicht und ohne Reizstoff

Wird mit bloßen Händen gehandhabt und montiert, ohne juckende Fasern oder stechenden Staub. Ideal in genutzten Räumen.

Brandklassifiziert

Konform EN 13501-1 B-s1,d0, die erwartete Stufe in öffentlich zugänglichen Gebäuden. Das Prüfprotokoll liegt der Bestellung bei.

Bedruckbar

Nimmt Logo, Corporate Design oder Motiv in hoher Auflösung auf, ohne die Poren zu verstopfen, also ohne Verlust der Absorption.

Nachhaltig

Ein Materialanteil aus recycelten Flaschen am Eingang und ein recycelbarer Thermoplast am Ausgang.

Ein Paneel, das absorbiert, absichert und Ihre Marke trägt.

Der PET-Filz vereint Akustik, Brandkonformität und Druck in einem einzigen Produkt. Sprechen wir über Ihr Projekt.

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Ehrlicher Vergleich

PET, Steinwolle oder Melaminschaum?

Drei verbreitete Absorber, drei Kompromisse. Hier steht, wo jeder glänzt und wo er hakt, ohne Beschönigung.

 
PET-Filz
Mineralwolle
Guter Absorber auf der Stimme
Montage ohne reizende Fasern
Hochauflösend bedruckbar
Bröselt nicht, hält der Sicht stand
Beständigkeit gegen sehr hohe Temperaturen
Idealer Einsatz
Sichtbare Raumakustik, an genutzten Orten
Wärmedämmung und technische Räume

Und der Melaminschaum? Leicht und leistungsfähig, aber empfindlich: Er bröselt, zeigt Spuren bei Stößen, altert schlecht im Licht und nimmt Druck kaum an. Gut für einen technischen Raum, weniger für eine sichtbare Wand. Der PET-Filz hält über die Zeit besser und präsentiert sich deutlich ansehnlicher.

PET
Polyethylenterephthalat, davon ein Anteil recycelt
0
reizende Faser bei der Montage freigesetzt
B
Euroklasse des Brandverhaltens (B-s1,d0)
100%
Thermoplast, also recycelbar am Ende des Lebens

Die Sicherheit

Ohne reizende Fasern, anders als die Wolle.

Das ist einer der sprechendsten Unterschiede zur Mineralwolle. Stein- und Glaswolle absorbieren den Schall sehr gut, das bestreitet niemand. Doch ihre Verarbeitung setzt Mikrofasern frei, die die Haut jucken und die Atemwege reizen. Daher die bei der Montage empfohlenen Handschuhe, die Maske und die langen Ärmel, und die Vorsicht für Räume, in denen Menschen direkt daneben arbeiten.

Der PET-Filz stellt dieses Problem nicht. Man handhabt ihn mit bloßen Händen, schneidet ihn ohne stechende Staubwolke zu, und einmal angebracht bleibt er stabil, ohne Fasern in die Umgebungsluft abzugeben. Für einen Open Space, ein Klassenzimmer, eine Praxis oder ein Restaurant sind das ein Verarbeitungskomfort und eine Nutzungsruhe, die zählen.

Seien wir fair: Mineralwolle behält einen realen Vorteil bei der Beständigkeit gegen sehr hohe Temperaturen, was sie für die Wärmedämmung wertvoll macht. Doch das ist ein anderes Fach als die Raumakustik. Um das Echo eines genutzten Raums zu behandeln, erfüllt der PET-Filz die richtigen Kriterien ohne die Nachteile der Handhabung.

Der Signaturvorteil

Ein Material, das man bedruckt, ohne den Klang zu opfern.

Die matte Oberfläche des Filzes nimmt hochauflösenden Druck an. Logo, Corporate Design, Wandbild oder Foto werden direkt auf das Paneel aufgebracht. Der Kniff: Die Tinte bleibt an der Oberfläche und verstopft das poröse Netz nicht, das die Absorption ausmacht. Der Schall dringt weiter ein und dissipiert in den Fasern, die akustische Leistung bleibt erhalten. Sie erhalten ein Paneel, das den Lärm korrigiert und Ihre Identität im selben Objekt trägt.

Ein echter Vorteil für einen Firmensitz, einen Kundenbereich oder eine Signaturwand. Sehen Sie, wie die bedruckte Maßanfertigung funktioniert.

Hochauflösender Druck auf einem Akustikpaneel aus PET-Filz

Der Fußabdruck

Lebensende: der Kreis kann sich schließen.

Ein nachhaltiges Material zu wählen ergibt nur Sinn, wenn man sein ganzes Leben betrachtet, nicht nur seine Herkunft. Der PET-Filz hält an beiden Enden. Am Eingang stammt ein Teil seines Materials aus recycelten Kunststoffflaschen, also aus umgeleitetem Abfall. Am Ausgang ist er ein Thermoplast, ein Material, das eingeschmolzen und wiederverwendet werden kann.

Ein Paneel, dessen absorbierender Teil aus einem einzigen Material besteht, lässt sich leichter trennen als ein Verbund aus mehreren schwer trennbaren Schichten. Das ist ein klarer Vorteil für das Recycling im Kunststoffkreislauf. Die Logik des verantwortungsvollen Kaufs setzt sich so bis zum Rückbau fort, statt beim Argument des recycelten Materials stehenzubleiben.

Bleibt das beste mögliche Lebensende: ein langes erstes Leben. Der PET-Filz sackt nicht zusammen, bröselt nicht und behält im Innenraum jahrelang sein Aussehen. Ein Paneel, das hält, bedeutet weniger Ersatz, also weniger Fußabdruck. Langlebigkeit ist auch eine Frage der Ökologie, nicht nur der Robustheit.

Häufige Fragen

Recycelter PET-Filz: Ihre Fragen.

Was ist akustischer PET-Filz?
Das PET, das ist Polyethylenterephthalat, derselbe Kunststoff wie bei Wasserflaschen. Für die Akustik wandelt man ihn in Fasern um und fügt diese Fasern durch ein thermisches Verfahren zu einem dichten, festen Filz zusammen, ohne zusätzlichen Klebstoff. Das Ergebnis ist ein leichtes, poröses und strukturiertes Paneel, das von selbst hält und sich sauber zuschneiden lässt. Ein Teil des Materials stammt aus recycelten Kunststoffflaschen, was einem verbreiteten Abfall ein zweites Leben gibt. Dieser Filz hat nichts von einem harten Kunststoff: Beim Anfassen ähnelt er einem dicken, matten Textil. Er ist heute eines der Referenzmaterialien für die Raumakustik in Büro, Restaurant oder öffentlichem Ort, weil er gute Absorptionsfähigkeit, Sicherheit und einfache Verarbeitung vereint.
Warum absorbiert PET den Schall?
Weil es porös und faserig ist. Wenn eine Schallwelle in den Filz eindringt, zwingt sie die Luft, durch das Fasernetz zu strömen. Diese Reibung der Luft am Material wandelt einen Teil der Schallenergie in eine winzige Wärme um, sodass der Schall erlischt, statt zurückzuprallen. Das ist das Prinzip jedes porösen Absorbers. Die Faserdichte und die Dicke des Paneels regeln die Wirksamkeit: dicht genug, um die Luft zu bremsen, offen genug, um sie eintreten zu lassen. Der PET-Filz ist darauf ausgelegt, im Mittel- und Hochton gut zu arbeiten, also im Band der menschlichen Stimme, etwa zwischen 250 und 4000 Hz. Genau dort entscheidet sich der Komfort in einem Büro oder Saal, was seine spürbare Wirksamkeit nach der Montage erklärt.
Ist PET gesünder als Mineralwolle?
In Sachen Handhabung und Innenraumluft hat der PET-Filz einen echten Vorteil: Er setzt keine reizenden Fasern frei. Stein- und Glaswolle absorbieren sehr gut, aber ihre Montage setzt Mikrofasern frei, die die Haut jucken und die Atemwege reizen, was oft Handschuhe, Maske und Schutz erfordert. PET lässt sich mit bloßen Händen verarbeiten, ohne stechenden Staub zuschneiden und bleibt einmal angebracht formstabil. Es eignet sich daher gut für dauerhaft genutzte Räume, wie einen Open Space oder ein Klassenzimmer, wo man weder Fasern in der Luft noch aufwendige Vorkehrungen will. Anzumerken: Mineralwolle behält den Vorteil bei der Beständigkeit gegen sehr hohe Temperaturen, was sie der Wärmedämmung vorbehält, einem anderen Einsatz als der Raumakustik.
Wie steht PET im Vergleich zu Melaminschaum?
Melaminschaum ist ein weiterer verbreiteter Absorber, leicht und leistungsfähig, oft grau oder anthrazit. Er absorbiert gut, bleibt aber empfindlich: Er bröselt, zeigt beim geringsten Stoß Spuren und altert schlecht im Licht. Er nimmt Farbe und Druck kaum an. Der PET-Filz ist robuster, bröselt nicht, lässt sich sauber zuschneiden und nimmt hochauflösenden Druck auf seiner gesamten Fläche an. Bei Beständigkeit über die Zeit und optischem Eindruck hat PET den Vorteil für einen sichtbaren Einsatz. Melamin kann in technischen Räumen relevant bleiben, wo die Ästhetik kaum zählt. Für ein Büro, ein Restaurant oder eine Halle, wo das Paneel gesehen und manchmal mit einem Logo versehen wird, ist der PET-Filz meist die haltbarere und ansehnlichere Wahl.
Kann man auf PET-Filz drucken, ohne die Absorption zu verlieren?
Ja, das ist einer seiner großen Vorteile. Die matte, faserige Oberfläche des Filzes nimmt hochauflösenden Druck an: Ein Logo, ein Corporate Design, ein Wandbild oder ein Foto werden direkt auf das Paneel aufgebracht. Das Geheimnis ist, dass der Druck oberflächlich bleibt und das poröse Netz, das die Absorption ausmacht, nicht verstopft. Der Schall dringt weiter ein und dissipiert in den Fasern, sodass die akustische Leistung erhalten bleibt. Konkret erhalten Sie ein Paneel, das den Lärm korrigiert und Ihre Identität im selben Objekt trägt, statt einer anonymen grauen Platte. Sie geben einen Andruck vor der Produktion frei, sodass das Ergebnis ohne Überraschung ist. Das ist unsere Spezialität, und das unterscheidet eine sorgfältige Akustikwand von einer bloß versteckten technischen Behandlung.
Was wird aus einem PET-Paneel am Ende seines Lebens?
PET ist ein Thermoplast, also ein Material, das eingeschmolzen und wiederverwendet werden kann. Ein Paneel aus PET-Filz ist grundsätzlich in den Kunststoffkreisläufen recycelbar, was die Logik der Nachhaltigkeit über den Kauf hinaus verlängert. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Verbundstoffen, die mehrere schwer trennbare Materialien mischen. Da das Paneel in seinem absorbierenden Teil aus einem einzigen Material besteht, ist die Trennung einfacher. Seine Lebensdauer ist bereits lang: Es bröselt nicht, sackt nicht zusammen und behält im Innenraum jahrelang sein Aussehen. Das beste Lebensende bleibt daher ein langes erstes Leben. Für einen Einkäufer, der auf den Fußabdruck seiner Ausstattung achtet, erfüllt der PET-Filz die Kriterien: teilweise recyceltes Material am Eingang, recycelbar am Ausgang, dazwischen langlebig.

Ein gutes Akustikpaneel begnügt sich nicht damit, den Lärm zu absorbieren. Es lässt sich ohne Reizung montieren, beweist sich im Brand und recycelt sich am Ende des Lebens. Der PET-Filz schafft alle drei.

Das Material, das wir für jedes Paneel gewählt haben, vom bedruckten Wandpaneel bis zur Deckenbaffel.

Ein Material, das seine Versprechen hält, vom Klang bis zum Planeten.

Schicken Sie uns Ihr Projekt: Wir wählen Dicke und Anordnung des PET-Filzes nach Ihrem Raum und beziffern alles in 48 h.

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